Wettbewerbsvorteil durch Additive Fertigung<\/strong>
\nHubert Reiter, Head of Mechanical Engineering bei Boehringer Ingelheim, konnte sich schon \u00fcber s\u00e4mtliche neue Verfahren informieren. \u201eDie 3D-Konstruktion in Verbindung mit dem 3D-Druck ist eine richtig coole Sache.\u201c
\nNeben der Sicherung des Standort-Betriebes besch\u00e4ftigt sich der Bereich Mechanical Engineering mit der Erstellung von technischen Sonderl\u00f6sungen innerhalb des Unternehmensnetzwerkes, die in der gew\u00fcnschten Form nicht auf dem Markt erh\u00e4ltlich sind. Additive Fertigung ist bei Boehringer Ingelheim Pharma ein wichtiger Punkt in der mechanischen Fertigung.
\n\u201eDie Arbeit f\u00fcr die Forschung ist momentan die interessanteste, da wir Laborroboter kaufen und auf unsere Anforderungen umbauen. Damit verschaffen wir dem Unternehmen, auch unter Einsatz der Additiven Fertigung, einen wahnsinns Wettbewerbsvorteil!\u201c<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>
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Ansatz<\/span><\/h2><\/div>Vorteile der Additiven Fertigung<\/strong><\/span>
\nSelbst bionische Formen, die mit herk\u00f6mmlichen Fertigungs-Verfahren praktisch unm\u00f6glich herzustellen waren, kann man einfach drucken.<\/span>
\nIm Vergleich zu herk\u00f6mmlichen Fertigungsverfahren ist der 3D-Druck extrem g\u00fcnstig. Die Investition in Betriebskosten ist niedrig und der Platzbedarf sehr gering. Die Drucker laufen mannlos rund um die Uhr!<\/span>
\n\u201eSelbst f\u00fcr eine kleine CNC-Maschine, die Sie nicht unter 100.000 EUR bekommen, brauchen Sie noch Werkzeuge und einen ausgebildeten Facharbeiter \u2013 das f\u00e4llt bei der 3D-Druck-Technologie alles weg. Hier bedient der Konstrukteur die 3D-Drucker.\u201c<\/span>
\nDer Druck kann direkt nach der Zeichnungserstellung gestartet werden. Der Zeitrahmen der Erstellung von Fertigungszeichnungen ist nicht mehr erforderlich.<\/span><\/p>\nWas zeichnet ein gutes 3D-Druck-System aus?<\/strong><\/span>
\n\u201eDer 3D-Drucker muss sofort betriebsbereit sein! Es ist nicht die Aufgabe des Anwenders herauszufinden, welche Temperatur, Vorsch\u00fcbe usw. ein optimales Ergebnis bringen. Drucker und Filament sollten aus einer Hand kommen und aufeinander abgestimmt sein. Das Filament sollte eine einheitliche Qualit\u00e4t haben. Der 3D-Drucker sollte auch stabil gebaut sein: Die Vorsch\u00fcbe, Achsen und Extruder m\u00fcssen ohne Wackeln laufen und die Temperaturf\u00fchrung muss stimmen. Zudem ist es sehr von Vorteil, wenn die Bauplattform herausnehmbar ist, damit die Werkst\u00fccke sicher entnommen werden k\u00f6nnen. Nicht zuletzt sollten die Teile gut aussehen \u2013 es ist schlie\u00dflich eine High-Tech Fertigung\u201c, sagt Hubert Reiter.<\/span><\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>
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\u201eIch kann mir nicht mehr vorstellen, wie es fr\u00fcher ohne die Markforged 3D-Drucker funktioniert hat!\u201c<\/span>
\n\u2013 Hubert Reiter, Head of Mechanical Engineering<\/span><\/em><\/strong><\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div>
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L\u00f6sung<\/h2><\/div>Einige Beispiele aus dem Pharma-Alltag<\/strong>
\n\u201eDie ersten zwei Markforged 3D-Drucker haben beanstandungslos funktioniert, deswegen gab es f\u00fcr uns keinen Grund, zu einem anderen Hersteller zu wechseln. Alle vier 3D-Drucker laufen rund um die Uhr und sind sehr gut ausgelastet\u201c, sagt Hubert Reiter zufrieden.
\nFr\u00fcher waren diverse Schritte bis zum fertigen Bauteil n\u00f6tig, die den ganzen Prozess in die L\u00e4nge gezogen haben: Konstruktion, Materialauswahl, was ist Lagerbestand, was muss bestellt werden, Werkstattzeichnung anfertigen, in die Produktion einplanen, Rohmaterial bearbeiten \u2013 woraus eine Fertigungszeit von 6-8 Wochen entsteht.
\nJetzt l\u00e4uft der Drucker die Nacht durch, die Bauteile sind in zwei Tagen fertig und Boehringer Ingelheim ist unabh\u00e4ngig von internen oder externen Ressourcen.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div>
F\u00fcr einen Laborroboter hat Boehringer Ingelheim eine Punkt-Absaugung gedruckt, ohne St\u00fctzstruktur und fast hohl aufgrund der Bohrungen im Innern. \u201eDas war eine Herausforderung, aber es lohnt sich, an die Grenzen der Technologie zu gehen!\u201c
\nOben links ist ein Handling Ger\u00e4t abgebildet, was in einem Laborroboter zur Vermahlung von Gewebeproben eingesetzt wird. Der zylindrische Edelstahlteil ist eine von Boehringer Ingelheim entwickelte M\u00fchle zum Zermahlen. Im Entwicklungsprozess wurde das Ger\u00e4t manuell betrieben und sp\u00e4ter mit dem Getriebe erweitert. Die Automatisierung durch das motorbetriebene Getriebe zum vollautomatischen Prozess erlaubt dem Labor, mehr Proben in k\u00fcrzerer Zeit auszuf\u00fchren. Alle schwarzen Bauteile am Handling Ger\u00e4t inklusive den Zahnr\u00e4dern im Getriebe sind 3D gedruckt!<\/p>\n<\/div><\/div><\/div>
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Eine Produktzuf\u00fchrung f\u00fcr eine Verpackungsanlage wurde bisher aus mehreren Bauteilen gefertigt. Jetzt kann sie als ein komplettes Teil gedruckt werden. \u201eEine Zuf\u00fchrung muss reibungslos funktionieren, da darf nichts h\u00e4ngen bleiben.\u201c
\n\u201eGr\u00f6\u00dfere Teile verkleben wir mit einem industrietauglichen Sekundenkleber und einer Zapfenverbindung. Somit kommen wir mit dem gegebenen Bauraum sehr gut zurecht.\u201c<\/p>\n
Weitere Vorteile des FFF 3D-Drucks f\u00fcr Boehringer Ingelheim Pharma:
\n+ geringe Anschaffungskosten
\n+ geringe Fertigungskosten
\n+ einfachste Bedienung
\n+ sehr stabiler Prozess
\n+ gute Pr\u00e4zision
\n+ geringe Nacharbeit
\n+ Fertigung sehr stabiler Bauteile m\u00f6glich<\/p>\n<\/div><\/div><\/div>